RNK Patientenverfügung

Mit der Patientenverfügung erteilen Sie Ihrem behandelnden Arzt für den Fall, dass Sie Ihren Willen nicht selbständig kundtun können, Anweisungen für Ihre Behandlung. Sie können ihn anweisen, lebensverlängernde Maßnahmen durchzuführen, oder auch zu unterlassen. Normalerweise werden in den Krankenhäusern alle Möglichkeiten, die zur Verfügung stehen, um Ihr Leben zu verlängern, auch eingesetzt. Wenn Sie damit nicht einverstanden sind, sollten Sie dies in einer Patientenverfügung ausdrücklich erklären. Dann muss sich der behandelnde Arzt danach richten.
Eine Patientenverfügung sollte im Abstand von sechs Monaten durch Ihre Unterschrift, und die Unterschrift einer Vertrauensperson erneuert werden. Damit stellen Sie sicher, dass die Verfügung akzeptiert wird.
Im Zusammenhang mit einer Gesundheitsvollmacht für eine Person Ihres Vertrauens haben Sie damit gut und sicher vorgesorgt.

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RNK Gesundheitsvollmacht

Eine Gesundheitsvollmacht ist eine Vollmacht für eine Person Ihres Vertrauens, die Ihren Willen dem behandelnden Arzt gegenüber vertreten soll. Die Person kann außerdem Einblick in Ihre Krankenakten nehmen. Das ist wichtig für den Fall, dass Sie Ihren Willen nicht mehr selbst zum Ausdruck bringen können.
Notieren Sie in diesem Dokument alle Ihre Wünsche hinsichtlich der medizinischen und ärztlichen Behandlung. In einem Notfall darf ein Arzt auch ohne Einwilligung des Gesundheitsbevollmächtigten handeln. In diesem Zusammenhang ist die Gesundheitsvollmacht wichtig als Ergänzung zur Patientenverfügung, die über lebensverlängernde Maßnahmen entscheidet. Die Gesundheitsvollmacht sollte jährlich aktualisiert werden.

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